Babybody selbst gestalten

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Die Geburtenrate in Deutschland steigt wieder. War sie im Jahr 2008 auf den niedrigsten Stand seit langem gesunken, so kann man für 2010 von einem Zuwachs von nahezu 4% ausgehen. Unabhängig von der Zahl der Geburten lässt sich feststellen, dass die Freude, ein Kind zu bekommen und es dann in den ersten Jahren zu begleiten, für die meisten Menschen zu den großen Erlebnissen gehört. Einer der Aspekte des ersten Lebensjahres ist die Frage, was man dem Baby anziehen möchte. 800 Euro geben frischgebackene Eltern durchschnittlich für die Erstausstattung ihres Babys aus. Das ist etwas mehr als die Hälfte von dem, was in die Erstausstattung insgesamt investiert wird, also in Kinderwagen, Fläschchen und weitere nützliche Dinge. Und das, obwohl die meisten Wäsche und Kleidung im Secondhand-Laden und bei Freunden erwerben oder von Letzteren geschenkt bekommen.

Wer sich in einschlägigen Fachgeschäften oder auf Websites umschaut, erkennt sehr schnell, dass sich die Babymode in der ersten Dekade dieses Jahrhunderts stark verändert hat. Die traditionellen Farben Rosa und Blau sind einem bunten Allerlei gewichen. Es lässt sich auch ein Trend zu höherwertiger Ware feststellen. Die Geschäftsführerin eines bekannten französischen Herstellers von Wäsche und Kinderkleidung behauptet, dass auch in Deutschland inzwischen eine große Schicht vorhanden ist, die bereit ist, für hochwertige Ware und gutes Design einiges anzulegen. So ist es keine Seltenheit, dass eine Jacke mit Kapuze in den Größen zwischen 52 und 96, also im Babysegment, über 100 Euro kostet. Dabei profitiert der Markt, der stärker wächst als der übrige Bekleidungssektor, von den Einzelkindern. Ist nur ein Kind zu versorgen, ist es leichter, Boutiqueware zu kaufen.

Obwohl also genügend Möglichkeiten gegeben sind, Babys schön und funktionell anzuziehen, ist es für viele Mütter, Tanten und Freundinnen wichtig, für das kleine Wesen ganz individuelle Kleidungsstücke herzustellen. Da gibt es natürlich den traditionellen Weg des Handarbeitens: Gestrickte und gehäkelte oder genähte Kleidchen, Hosen, Strampler sind eine Möglichkeit, mit Unikaten für die Babygarderobe zu glänzen. In Zeiten, in denen die Handarbeitstechniken aber nicht mehr jedem zur Verfügung stehen, gibt es auch andere Herstellungstechniken: zum Beispiel das individuelle Gestalten eines Babybodys. Der Body ist einer der gefragtesten Artikel für die Kinder, mit allem kombinierbar, und vor allem bei Babys muss er häufig am Tag mehrmals gewechselt werden. Daher eignet er sich besonders gut als Geschenk: Man kann nie genug davon haben.

Auf vielen Websites kann man zum Designer eines Bodys werden. Das Stück selbst ist bereits eingestellt und kann in verschiedenen Farben als Grundlage genommen werden. Man wählt dann unter verschiedenen grafischen Elementen aus oder lädt ein eigenes Foto hoch, mit denen man den Body bedrucken möchte. Auch Text lässt sich hinzufügen. Ist der Entwurf fertig, muss die Größe angegeben werden und die Stückzahl. Gegen Vorkasse oder Kartenzahlung wird der Entwurf gedruckt. Die Kosten belaufen sich auf ca. 15 Euro.

Foto © PeJo – Fotolia.com

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